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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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CD-Review ::: Feeder - Comfort In Sound (2) |
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Knapp zehn Monate nach dem Freitod ihres Drummers Jon Lee präsentiert die englische Poprock-Combo Feeder ihren neuen Longplayer. Der plötzliche und unerwartete Tod ihres Bandkollegen hat auf "Comfort In Sound" seine Spuren hinterlassen. Waren die Vorgängeralben immer auch ein Ausdruck ihrer Lebensfreude, so bringen sie nun ihre aufwühlenden Emotionen in ihren Sound ein. Dass kommerzieller Erfolg nicht gleichbedeutend ist mit persönlichem Glück, wird als überdeutliche Botschaft rübergebracht. Sänger Grant Nicholas hat all seine Emotionen, die ihn seit Januar befielen, in die Lyrics und die Kompositionen gepackt. Derart komplex und vielschichtig hat man Feeder noch nie Songs schreiben gehört. Hier werden keine billigen Tränen vergossen und es wird nicht klagend rumgejammert, sondern offene Bekenntnisse wechseln sich ab mit ehrlichen Geständnissen. Nicht alles in der Vergangenheit war falsch - aber vieles, was richtig zu sein schien, eben doch nur Fassade. Feeder packen sich an die eigene Nase und lassen uns an ihrer Reflektion über ihr Leben und ihre Philosophien teilhaben. So gerät "Comfort In Sound" zu einem Meisterwerk der ehrlichen Gefühle. Bewegend und befreiend zugleich.
Ralph Buchbender
> Alle Beiträge von Ralph Buchbender
Weitere CDs von Feeder:
> Comfort In Sound > Echo Park
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