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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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CD-Review ::: Fear Factory - Concrete |
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Es ist fast nicht zu glauben, dass der Fear Factory-Erstling "Concrete" trotz seines Alters noch nicht den Weg übers Internet zu den Fans gefunden hat. Ein wohl gehütetes Geheimnis also. Nicht ohne Grund, mag man beim ersten Hören des 91er Werkes vermuten, denn vieles, was das Debüt offenbart, wirkt noch sehr unausgegoren und in einem Entwicklungsstadium, welches erst später zu dem werden sollte, was Fans auch noch heute lieben. Kritikpunkte machen sich weniger in der Spielweise fest - Herrera und Cazares wussten schon damals, wie man Instrumente zum Klingen bringt - sondern eher am Songwriting. Nicht selten offenbaren Stücke wie "Big God/Raped Souls" ein kreatives Manko, wenn es um Übergänge zwischen verschiedenen Songparts geht. Will sagen: "alle hören auf zu spielen, einer fängt wieder an, alle steigen ein". Musiker wissen, was ich meine. Nur ein Jahr später klangen selbige Songs übrigens ungleich professioneller. Weiterhin auffällig: der Einsatz des klaren Gesangs von Sänger Burton C. Bell, der schon auf "Soul Of A New Machine" zu seinem Trademark werden sollte. Auffällig deshalb, weil Bell gelegentlich so uninspiriert ins Mikro jault, als wüsste er nicht wohin mit seinen Gesangslinien.
Alles in allem ist die spätere Klasse von Fear Factory durchaus zu erkennen, schon allein, weil sich acht Stücke auf dem bislang als Debüt bekannten Nachfolger wiederfinden, und Fans werden sowieso zugreifen. Anderseits ist das Album einfach noch nicht ausgereift. Trotzdem: Besser als eine "Best Of" ist "Concrete" allemal.
Thorsten Wilms
> Alle Beiträge von Thorsten Wilms
Weitere CDs von Fear Factory:
> Hatefiles > Demanufacture > Digimortal
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