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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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CD-Review ::: Fear Factory - Digimortal |
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Der nächste Heavy Metal-Chartstürmer steht in den Startlöchern, um massenhaft in den CD-Shops der Republik unters Volk gebracht zu werden und in Endlos-Rotationen jede Alternative-Disko zur Sauna zu machen. Wer glaubt, Obsolete kann qualitativ nicht mehr erreicht werden, wird jetzt eines besseren belehrt. "Digimortal" reicht nicht nur an den Vorgänger, der immerhin schon drei Jahre auf dem Buckel hat, heran, sondern kann ihn stellenweise sogar toppen. Wie kann das sein, wo die beiden Alben doch sehr, sehr ähnlich klingen, wollt ihr wissen? Das Songwriting macht's! Fear Factory liefern auf "Digimortal" wahre Hits ab, die auch Skeptiker einfach überzeugen müssen. Natürlich kann man über nicht-existente Death-Grunts ein paar negative Worte verlieren und auch die verstärkt melodische Seite der Band, die in jedem Stück durchscheint, wird wieder Kritiker auf den Plan rufen – aber grundsätzlich zählt doch nur das Ergebnis. Auch wenn es manche anders sehen werden – Fear Factory lassen es wieder richtig krachen. Die bekannten Stakkato-Rhythmen grooven wie Sau, ohne gewollt progressiv zu klingen, aber trotzdem immer noch einzigartig und unkonventionell und sogar die verstärkten Elektronik-Einflüsse verschmelzen mit dem aggressiven Gesamtsound zu einem Guss. Wer zum Beispiel die potenzielle zweite Single-Auskopplung "Invisible Wound "einmal auf sich wirken lässt, wird das Wort Ausverkauf einfach nicht mehr reinen Gewissens in den Mund nehmen können.
"Digimortal" spricht für die Entwicklung, die Fear Factory durchgemacht haben. Wahre Fans werden definitiv nicht enttäuscht sein.
Thorsten Wilms
> Alle Beiträge von Thorsten Wilms
Weitere CDs von Fear Factory:
> Hatefiles > Concrete > Demanufacture
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