 |


|
Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
|
| Berlin |
 |
  37.9% |
 |
| eine andere |
 |
  20.7% |
 |
| Hamburg |
 |
  17.2% |
 |
| Köln |
 |
  17.2% |
 |
| München |
 |
  6.9% |
 |
|
|
|
|
|
 |
| |
 |
CD-Review ::: Fantomas - The Director's Cut |
 |
Die Allstar-Band, die mit ihrem letztjährigen Debüt so ziemlich jeden verwirrte, tritt an, um erneut das Fan-Lager zu spalten. Dabei sollte doch klar sein, dass exzentrische Gemüter wie Mike Patton (ex-Faith No More), Buzz Osbourne (Melvins) und Trevor Dunn (Mr. Bungle) bestimmt keine Thrash-Scheibe mit Dave Lombardo (ex-Slayer, Grip Inc.) aufnehmen. Eins vorweg: "The Director's Cut" ist auch für Normal-Konsumenten hörbarer als der komplett durchgeknallte Vorgänger. Doch Vorsicht: schräg und völlig kompromisslos ist auch dieses Fantomas-Opus. Die vier Herren haben sich diesmal Filmsoundtracks vorgenommen und durch den Brutalo-Wolf gedreht. Herausgekommen ist ein Werk, wie es so vorher noch nie zu hören war. Orchestrale Parts wechseln sich mit brutalen Blast-Beats ab, hektisches Schrei-Core-Gekreische, Death-Growls und manchmal sogar Mike Patton's natürliche Stimme dienen der weiteren Untermalung. Eine wahrhaft kranke Kreation aber dafür um so fesselnder. Wer dieser Scheibe eine Chance gibt, kann nicht enttäuscht werden, denn mit solch einer Detail-Verliebtheit, bzw. -Besessenheit, geht kaum eine andere Band an Songs, die eigentlich nicht von ihnen komponiert wurden. Wer Film-Melodien wie "Der Pate", "Kap der Angst", "Das Omen" oder "Henry: Portrait eines Serienkillers" einmal wirklich genießen will, kommt an "The Director's Cut" nicht vorbei. Kein Album für den Baggersee aber trotzdem schlicht genial.
Thorsten Wilms
> Alle Beiträge von Thorsten Wilms
 |
Fantomas bei ebay |
 |
|
|
|
 |





|
 |