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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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CD-Review ::: EyeHateGod - 10 Years Of Abuse (And Still Broke) |
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Zehn Jahre EyeHateGod. Zehn Jahre Drogen, Alkohol, Nihilismus und ... Monster-Riffs, Feedbacks, musikalisches Chaos. Eine Band, die die Meinungen spaltet. Die wenigen, die sie lieben, tun dies abgöttisch. Für diese Hörer ist "10 Years Of Abuse" gedacht. Ein Album für Fans, das einen Querschnitt durch alle Schaffensphasen der Dampfwalze aus New Orleans beinhaltet. Den Einstand gibt die erste Single aus dem Jahre 1990, deren Songs teilweise den Weg auf das Debüt schafften. Auch ohne den kaum zu ertragenen Sound-Müll ist der Rest der Scheibe noch gute fünfzig Minuten lang; hüllen wir also den Mantel des Schweigens über diese Proberaumaufnahme. Interessanter sind da schon die Liveaufnahmen für den amerikanischen Radiosender KXLU aus dem Jahre 1994. Einen ähnlichen Studio-Klang hätte man sich für einen Klassiker wie "In The Name Of Suffering" gewünscht. Fett und energiegeladen, wirklich eindrucksvoll. Die Mitschnitte der Europatour im Vorprogramm von Crowbar transportieren authentisch die Atmosphäre eines EyeHateGod Livegigs. Abstriche beim Sound sind hinnehmbar, dafür gibt es das volle Programm an guten Songs. Wer EyeHateGod gerade erst für sich entdeckt, sei auf "Southern Discomfort" oder "Dopesick" verwiesen. Für wahre Fans ist "10 Years Of Abuse" jedoch eine Freude.
Thorsten Wilms
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