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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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CD-Review ::: Everlast - Love, War, And The Ghost Of Whitey Ford |
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Wer radioeins vom rbb [klick] kennt, der kennt auch die Subline "Nur für Erwachsene". Und das was der Sender da über den Äther schickt, ist hochqualitative Musik, nicht selten jenseits der Charts, immer jedoch abseits ausgelatschter Pfade.
Was das mit Everlast und seinem neuen Album "Love, War, And The Ghost Of Whitey Ford" zu tun hat? Nun, Grammy-Gewinner Erik Schrody verfolgt, wie eben radioeins (hauptsächlich) im Bereich Rock, einen ähnlichen Ansatz - nur eben im HipHop. Dazu Everlast: "Ich habe eine größere Vielfalt an Instrumenten benutzt und dichtere Arrangements. Natürlich wird HipHop immer ein wichtiger Einfluss auf meine Musik bleiben, aber nicht alles, was ich tue, passt in diese Schublade.”
Die insgesamt 19 Songs auf "Love, War, And The Ghost Of Whitey Ford" bewegen sich dann auch im weitesten Sinne auf der Spielwiese des HipHops. Mal legt er sich dem Albumtitel gemäß mit dem System seiner Heimat an, etwa mit dem treibend-aggressiven "Stone In My Hand" oder dem sich selbst erklärenden Opener "Kill The Emperor". Dann wieder klingt die Liebe zum Leben durch, beispielsweise in "Friends", welches gar von Tracy Chapman stammen könnte - wäre da nicht die markante Stimme des Meisters. Und ein Party-Track ist mit dem Bastard "Folsom Prison Blues" auch wieder am Start.
Insgesamt eine wirklich runde Sache, die wohl ebenso für HipHop-Opas wie mich, als auch für Hörer von radioeins oder ähnlich als "open minded" zu bezeichnender Sendestationen. Groß, mal wieder.
Anspieltipps: "Stone In My Hand", "Folsom Prison Blues", "Friend", "Saving Grace"
Ole Cordua
> Alle Beiträge von Ole Cordua
Weitere CDs von Everlast:
> White Trash Beautiful
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