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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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  37.9% |
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CD-Review ::: End - The Sick Generation |
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Bang Bang Boom Boom - So steht's geschrieben auf der Rückseite eines Albums, das mir auch nach zehnfachem Hören ein Rätsel ist (ein Album soll das gar nicht sein, sondern eine Remix-EP vom Album "The Sounds Of Disaster" auf Ipecac - mit 16 Stücken!). Uneingeschränkt kann ich dem Titel zustimmen. "The Sick Generation". Und das, was dabei heraus kommt, wenn die Musik macht. Stell dir vor, du hättest einen musikalischen Betonmischer zur radikalen Vermischung selbst schwer vermischbarer Musikteilchen und Alltagsgeräusche. In diesen Mischer schüttest du Surf Sounds, Breakbeats, Bläser- und Hörnersamples, US-Top-40-MOR-Radiostimmen, Film-Soundschnipsel, Raps, Streicher, 60’s Garage-Punk, Loops, Wah-Wah-Gitarren, Elektronik-Müll etc. Heraus kommt eine schwer verdauliche Soße, die - in kleine Kugeln gegossen - mit Farbe besprüht, luftgetrocknet, in Strumpfbänder und speckige Jeans gepackt, noch mal klein geschreddert, ich will sagen REMIXT, als Schotterbelag auf die Tanzfläche geblasen wird. Also: Das hört sich wirklich krank an. Das ist kein Industrial, das ist kein Bastardpop, das ist kein Big Beat, das ist kein Jungle, das ist kein Intelligent Techno, das ist kein Electro - das ist wirklich neu. Neben End aka Charles Pierce selbst (der Sound Weirdo und Mastermind hinter End), hatten Foetus, The Bran Flakes, Duran Duran Duran u.a. den Hebel am Betonmischer - Seelenverwandte, die sich auf Ends verstärkte Vorliebe für Sechziger-Rock’n’Roll-Feeling eingelassen haben. Namedropping? Ja, irgendwie muss man an "The Sick Generation" ja rankommen. Aber Achtung, das hat nichts mit dem derzeit angesagten Recycling zu tun, damit kannst du deinem Nachbarn wirklich auf die Nerven gehen. Join the sick generation!
Hagen
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