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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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| Berlin |
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  37.9% |
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| eine andere |
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  20.7% |
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| Hamburg |
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  17.2% |
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| Köln |
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  17.2% |
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| München |
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  6.9% |
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CD-Review ::: Eli Goulart E Banda Do Mato - Bicho Do Mato |
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Wie hieß es schon vor Jahren sehr weise in einem von ehrlichem Lokalkolorit geprägten Schlager: "Wer wohnt schon in Düsseldorf?"
Man kann diese Frage auch etwas anders stellen: Was zieht einen Brasilianer nach Düsseldorf? Ist es das Altbier oder ist es Frau Höhn? Ist es die besondere Art, den Fußball zu spielen? Sind es die Japaner, die ihn, warum auch immer, an Rio de Janeiro erinnern? Und vor allem: Was hält ihn, den südamerikanischen Musiker, für diese unvorstellbare lange Zeit von fünf Jahren in Düsseldorf? Nun gut, er hat sich als Songwriter in Brasilien zwar seinen Lebensunterhalt verdient, aber keinen Namen gemacht. Aber bitte! Das geht anderen doch auch so! Das kann doch wahrlich kein Grund sein, nach Düsseldorf zu gehen. Noch dazu, wenn man vorher schon einige Jahre unter portugiesischer und französischer Sonne gelebt hat. Und wo wird, nebenbei bemerkt, der stete Weg nach Norden schließlich enden? In Emden? Erst recht unverständlich wird es, wenn man dann auch noch feststellt, dass die derzeitigen Mitspieler des südamerikanischen Musikers nicht in Düsseldorf, sondern sämtlich in Köln, in Aachen und in Paris beheimatet sind. Sollte es wirklich die spezielle Variante des rheinischen Karnevals sein? Samba do Kö?
Nö, so nun auch wieder nicht! Eli Goulart E Banda Do Mato spielen brasilianischen Pop der späten Sechziger und frühen Siebziger. Und das dürfen sie, denn sie machen es gut. Modern und treibend. Und letztlich soll ja sowieso jeder das tun, was ihm am meisten Freude macht.
Wie hieß es schon vor Jahren sehr weise in einem von ehrlicher Anteilnahme geprägten Schlager: "Wärst du doch in Düsseldorf geblieben...!"
Ärnst Stänkowskie
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