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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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  37.9% |
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| eine andere |
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  17.2% |
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  17.2% |
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CD-Review ::: Electrocity - Vol. 10 |
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Härte ist alles. Auf dieser CD finden sich jede Menge rauhe, harte und schnelle Electro-Tracks. Im Gegensatz zu vielen anderen Samplern dieses Genres werden auf Electrocity Vol. 10 fast ausschließlich exklusive, spezielle Remixes und unveröffentlichte Titel dargeboten.
Waren die anderen neun Scheiben dieser Sampler-Reihe noch eher ruhig, bietet uns der neue Compilator Achim Schoenen im Gegensatz zu Ecki Stieg härteres Material.
Schon der Opener, Tyske Ludders "Monotonie", bringt die Wände zum beben. Die Dancefloors werden bersten. Auch die anderen Tracks wie Funker Vogts "Killing Fields" oder "Burn my mind" von Prager Handgriff stehen ganz im Zeichen elektronischer Brachialität. Höhepunkt ist der extrem tanztaugliche Song von P.A.L namens "T.A.E". Electro-Industrial scheint in den Clubs immer mehr zu einem festen Bestandteil zu werden. Hoffentlich geht dieser Trend auch auf Old-School-Industial und Noise über. Der Weg, Electro-Industrial bzw. Industrial durch Compilation-Beiträge einem breiteren Publikum zugänglich zu machen, ist gleichermaßen lobenswert und mutig.
Die Tracklist ist sehr gut gewählt. Schätze wie der Live-Remix von Nitzer Ebb's "Let your body learn/Murderous" oder der Dance-Remix des Kultschlagers "The Bog" von Bigod 20 sind allein schon Grund, diese CD sein Eigen nennen zu wollen. Der Sammler, ebenso wie der vielgenannte (Es gibt immer mehr!) Neueinsteiger, findet hier (bis auf den Möchtegernhartundböseerotikelektro-Ausfall "E-Craft-Titten") eine Klasse-Auswahl des derzeitigen Clubstandards.
Man darf auch im eigenen Wohnzimmer tanzen!
Holger Galla
> Alle Beiträge von Holger Galla
Weitere CDs von Electrocity:
> Vol. 9 > Vol. 8 > Vol. 11
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