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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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CD-Review ::: Elbow - Red |
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Voila, die zweite Regung von Elbow. Nach der Veröffentlichung ihrer EP "Any Day Now", die man noch als eher unscheinbare Regung in der Welt des "New Acoustic Movements" betitelte, gibt's nun "Red" und somit den nächsten Versuch, noch vor dem Erscheinen des Longplayers die Fans zu überzeugen.
Im Gegensatz zu ihrer Heimat, wo Elbow umjubelt und gefeiert werden, steht man hierzulande den Briten eher kritisch gegenüber: Attribute wie "Die neuen Brit-Pop-Helden" mag man weder aussprechen, geschweige denn übernehmen, sondern klassifiziert die Band lieber unter einem weiteren Act von der Insel, der den typischen und seit Jahren feststeckenden Sound seiner Vorgänger einfach übernommen hat.
OK, sehr weit gefehlt sind diese Statements nicht, denn selbst der nur nebenbei lauschende Hörer wird allzu große Unterschiede zu Coldplay oder den Kings Of Convenience nicht auftun können. Allerdings muss man an dieser Stelle für Elbow eine Lanze brechen, denn während den Briten ihre Inspirationsquellen angekreidet werden, tummeln sich gleichzeitig unzählige Blink 182-Ableger auf den oberen Chart-Positionen.
Jedenfalls: Elbow klingen auf "Red" gereifter und harmonischer, obwohl sie ihrem Stil innerhalb der fünf Tracks nicht untreu werden. Gemäß dem Motto "Quiet Is The New Loud" spielen sie unbeirrbar ihre melancholisch-depressive Musik, die hervorragend in die momentane Regenzeit passt. Holen wir uns also doch alle einfach ein bisschen von diesem bittersüßen Sound nach Hause, genießen den intrumentalen Minimalismus und geben Elbow eine Chance. Alle guten Dinge sind schließlich drei und Anfang Mai gibt's das komplette Album...
Inga Stumpf
> Alle Beiträge von Inga Stumpf
Weitere CDs von Elbow:
> Cast Of Thousands > Asleep In The Back > Any Day Now EP
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