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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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CD-Review ::: Elbow - Any Day Now EP |
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Sie sind jung, recht neu im Business und kommen aus England und machen - wie sollte es anders sein - Brit-Pop. Nach der euphorischen Welle des Sounstils mit Suede, Blur und Co. tritt nun die nächste Generation der Gitarren-Bands an den Start. Neben Travis und Coldplay eben auch Elbow, die die Welt mir einer Vorab-EP auf ihren Longplayer vorbereiten.
Ihre Musik klingt melancholisch düster, ist dennoch leicht verdaulich und nicht ganz so depressiv wie TripHop. Hin und wieder rockt es zart zwischen den Zeilen, flirrt und flimmert ein bisschen und erinnert im großen und ganzen an ein Gemisch aus den Beatles und den balladesken Oasis-Anfängen. Wirklich innovativ ist der Elbow-Sound also nicht, dafür bewegt er sich auf der sicheren Seite: Schließlich gibt's genügend Vorreiter in der Szene, die mit dem Britpop-Style nicht nur so manchen Award absahnen, sondern auch die ein oder andere Million machen konnten. Ganz Great Britain ist jedenfalls aus dem Häuschen, wenn der Name der Combo fällt. Ob sich der Erfolg jedoch auch auf den Rest der Welt ausdehnen kann, ist fraglich.
Wobei: Elbow klingen wirklich nicht schlecht. Getragene Stimmen, schleppende Beats und really handmade, so kommen die vier Tracks auf "Any Day Now" daher. Leider wirkt das ganze selbst bei der kurzen Verweildauer von knapp 15 Minuten im CD-Player etwas langweilig und zu gleichartig. Hoffen wir mal, dass die fünf Briten für ihr folgendes Album mehr Inspiration und Mut zu neuen Strömungen an den Tag legen.
Inga Stumpf
> Alle Beiträge von Inga Stumpf
Weitere CDs von Elbow:
> Cast Of Thousands > Asleep In The Back > Red
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