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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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  37.9% |
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| eine andere |
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  17.2% |
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CD-Review ::: Ektomorf - Destroy |
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Beeindruckend: Unzählige Gigs in den kleinsten Schuppen Europas, Veröffentlichungen in Eigenregie und später auf kleineren Labels und jetzt der Deal mit Nuclear Blast. So stetig aufwärts kann eine Karriere verlaufen, wenn man an seine Sache glaubt. Selbst wenn man aus Ungarn stammt, was nicht gerade für Trendsetter im Metal-Bereich bekannt ist.
Ein Trendsetter sind Ektomorf folglich auch nicht, sondern einfach nur sehr gute Nachahmer. Wie zahlreiche Kritiker vor mir komme ich auch nicht umhin, die beiden Namen Soulfly und Sepultura zu benutzen und diese noch um Ill Nino und Slipknot zu ergänzen, um den Sound der Band zu beschreiben. Ohne negativen Beigeschmack natürlich, denn die Anhängerzahl genannter Künstler ist groß und wenn Ektomorf nur einen Bruchteil derer für sich begeistern können, sollte die Bandgeschichte weiter erfolgreich verlaufen. Mit "Destroy" jedenfalls dürften die Exoten einige neue Fans dazugewinnen. Schließlich knallt der NuMetal-Brocken an allen Ecken und Enden und bietet das, was die Zielgruppe erwartet. Im tiefen Breidwandsound natürlich, made by Tue Madsen (The Haunted). Und das schönste: Die vier Musiker sind sich auch nicht zu schade, das Gaspedal gelegentlich ganz kräftig nach unten zu drücken. Das entschädigt dann auch für den einen oder anderen Durchhänger.
Fazit: Ein gelungenes Werk. Ohne Innovation aber mit viel Liebe zum Detail und hoher Energie.
Thorsten Wilms
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