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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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| Berlin |
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  37.9% |
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| eine andere |
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  20.7% |
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| Hamburg |
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  17.2% |
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| Köln |
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  17.2% |
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| München |
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  6.9% |
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CD-Review ::: Eisen - Motorherz |
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Köln 2000, typischer mitteleuropäischer Sommer, wohlige Temperaturen von 13°C in der Sonne (wenn sie denn mal scheinen würde), mit leicht geöffnetem Autofenster vor roter Ampel stehend, der Dauerregen hinterlässt kleine Sprenkel auf den Sitzbezügen, die Finger trommeln nervös, aber rhythmisch auf dem Lenkrad. Einigen eilig vorbeihuschenden Passanten nachschauend ertappe ich mich beim Mitsingen deutscher Popmusik. Und spätestens an dieser Stelle hätte ich stutzig werden sollen, denn es ist ja nicht gerade so, dass man bei Popsongs aus Deutschen Landen mit großer Freude zum Karaoke-Sänger wird. Aber bei 'Motorherz', dem neuen Album von Eisen, ist das anders. Eisen stammen aus Köln und produzieren seit ihrem '95er Debütalbum 'Modern Ist Wieder In' Indiepop, der direkt, druckvoll und ungeschminkt daherkommt, dabei aber keinesfalls langweilt. Die Musik von Martell Beigang (Ex - M. Walking On The Water"), Martin Freske und Gregor Kerkmann ist groovend, stellenweise durchaus funky (oder sollte man funkig sagen?), sie ist unpeinlich poppig und soetwas wie die Kölner Variante der Hamburger Schule. Aber eben mit ein wenig mehr Herz und einem Schuss leicht nachvollziehbarer Melancholie (Echt für Erwachsene?). Dass Eisen den ausgetrampelten Pfad vieler deutscher Gitarrenbands verlassen, zeigt sich in Stücken wie 'Kinski' oder 'Frag Nicht', in denen man mit Klaus Kinski - Samples oder locker-flockigem Drum'n'Bass experimentiert, ohne sich jedoch anzubiedern. Das erste Stück des Albums 'Schwerelos' macht Lust auf den Sommer und vielleicht kommt er ja noch, wenn man das Album nur oft genug hört "
892|766|El_Caco.html|Viva|Rock|""14"
Oliver Hochscheid
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