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CD-Review Domine Emperor Of The Black Runes   CD-Review ::: Domine - Emperor Of The Black Runes

Review Domine - Emperor Of The Black Runes  
Review

Domine
Emperor Of The Black Runes
Dragonheart / SPV
erschienen im Februar 2004
Power Metal
 
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Mit diesem Album präsentieren die Italiener einen mehr als würdigen Nachfolger für "Stormbringer Ruler". Abermals versehen mit theatralisch-dramatischen und epischen Momenten – doch Domine wären nicht Domine, wenn das alles wäre, was sie zu bieten haben. Nach dem Intro ziehen die Jungs mit "Battle Gods" tempomäßig gleich so richtig ab, die Vocals erinnern in der Interpretation und Akzentsetzung an so richtig gute, alte Helloween-Zeiten, die rhythmische Abstimmung ist klasse und ob man nun auf Speed-Metal steht oder nicht: Als Metalhead kommt man nicht umhin, sich von diesem Stück mitreißen zu lassen. Die Gitarrenarbeit ist beeindruckend, ein permanentes Zusammenspiel von knackigen, dynamischen und treibenden Riffs und filigranen Fingerbrech-Attacken. Die sind aber wieder so klasse eingebettet, dass selbst der größte Frickelgegner nicht meckern kann. Die straighten Parts kommen bei den Power Metallern zu keiner Zeit zu kurz, der Sound zeigt sich in da dann zwar auch füllig und wuchtig, die massenhaften Details stehen aber in diesen Passagen doch sehr im Hintergrund. Epische und enorm abwechslungsreiche, wie etwa "The Aquilonia Suite" dürfen natürlich auch nicht fehlen, gefühlsstarke Pianoläufe neben wuchtigen und kraftvollen Riffs – dieses Album ist allererste Güteklasse, nicht nur songwriterisch und handwerklich. Gerade mit ihrer super ausbalancierten Mischung aus facettenreichen Arrangements und geraden Songstrukturen und dem hohen Wiedererkennungswert bei den Vocals haben Domine zusätzliche Punkte, die sich endlich mal mit an die Spitze der Power-Metal-Liga katapultieren sollten. Zumal hier zwar viel Epic, aber eben kein Bombast und Kitsch, sondern vielmehr richtig reifes Songwriting ganz vorne stehen. Absolute Pflicht!
 
Eva-Maria Übelhack
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