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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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CD-Review ::: Disbelief - Worst Enemy |
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Nachdem wohl die meisten Disbelief längst in den ewigen Jagdgründen vermutet hätten, steht plötzlich ein neues Album der Süddeutschen in den Läden. Und, Wunder über Wunder, sogar Ausnahme-Shouter Karsten Jäger ist zurück in die Reihen der Todesmetaller gekehrt. Wer Disbelief auf Tour mit Bolt Thrower gesehen hat oder ihre beiden Vorgänger-Scheibchen kennt, weiß, was ihn erwartet. Doch so richtig rechnet man trotzdem nicht mit dem Dampfhammer, der dann aus den Boxen prügelt. Verantwortlich hierfür: Produzenten-Pabst Andy Claasen. Eine Gitarrenwand überfällt den glückseligen Hörer und lässt ihn nur noch staunen ob der Aggression, die in Songs wie "Believe" oder "Misery" transportiert werden. Disbelief untermauern ihre Outcast-Stellung in der Deathmetal-Szene durch einen intensiven Blick in die Psycho-/Emo-Core-Ecke, in der geniale Bands wie Neurosis, ABC Diabolo oder Zorn lauern, bzw. lauerten. Durch diese Einflüsse klingt "Worst Enemy" so unverbraucht und international wie wenige Brutal-Metall Alben der Vergangenheit. Einzig negativer Aspekt: Einige Stücke ähneln sich in Riffing und natürlich Tempo. Trotzdem: Einfach ganz groß!
Thorsten Wilms
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