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CD-Review ::: Depeche Mode - Remixes 81...04 |
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Nein, natürlich haben auch Depeche Mode den Remix nicht erfunden (was sie allerdings, im Gegensatz zu vielen anderen, aber auch nie behauptet haben). Auf eine gewisse Art und Weise aber ist die Geschichte der Band auch die Geschichte des Remixes. Was man umgekehrt genau so gelten lassen kann. Ernst genommen wurde beide am Anfang nicht, erst in späteren Jahren lernte man ihre Bedeutung zu schätzen, heutzutage lassen sie sich aus der populären Musik nicht mehr wegdenken. Bereits früh entdeckten Depeche Mode das Potenzial von Remix-Arbeiten, begannen ihre ersten Experimente schon Anfang der Achtziger, um später ganze Heerscharen von Remixern mit der Überarbeitung ihrer Stücke zu beauftragen. Adrian Sheerwood ist zweifelsohne einer jener mittlerweile anerkannten Remix-Größen, die ihre Popularität zu einem nicht geringem Maße auch der Zusammenarbeit mit Gore, Gahan und Co. zu verdanken haben.
Im Laufe von über zwei Dekaden hat sich dabei eine fast unübersichtliche Masse an Mixen angesammelt, die teilweise nur noch schwer erhältlich sind. Nicht nur unter diesem Gesichtspunkt betrachtet stellt "Remixes 81...04" fast schon so etwas wie ein Stück Musikgeschichte dar. Von 1981 und dem Depeche Mode zusammen mit Entdecker Daniel Miller angefertigten "Rio Remix" von "Shout" bis zum heutigen Tagen spannt sich dabei der Bogen. Obskures, Raritäten, wahre Remix-Perlen wie der den Reigen eröffnende "Split Mix" von "Never Let Me Down Again" oder DJ Muggs "Freelove"-Überarbeitung, aber auch leicht Angestaubtes finden sich hier. Die Namen der Mitwirkenden lässt man sich dabei gerne auf der Zunge zergehen – Underworld, DJ Shadow, Portishead, William Orbit und natürlich Kruder & Dorfmeister lassen die Herzen Musikbegeisterter höher schlagen. Doch "Remixes 81...04", das in der limitierten Version eine Bonus-CD mit einigen wahren Raritäten aufwarten kann, hat auch eine ganze Anzahl neuer Remixe bekannter Stücke zu bieten. So macht sich Timo Maas genau so wie Linkin Parks Mike Shinoda über "Enjoy The Silence" her, lassen Goldfrapp eine gewohnt genial-verstörende Version von "Halo" vom Stapel oder drehen Headclear "Nothing" auf gekonnte Weise durch den Gitarrenwolf.
"Remixes 81...04" ist daher ohne Frage nicht nur für Depeche-Mode-Fans unverzichtbar – wer auch nur eine "A Href="/kritiken/sites/Daddy_G2004-10-21.html">DJ-Kicks" im Regal stehen haben sollte, der kommt an dieser Box nicht vorbei.
Arnulf Woock
> Alle Beiträge von Arnulf Woock
Weitere CDs von Depeche Mode:
> The Best Of Volume 1 > Ultra > Exciter
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