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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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  37.9% |
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CD-Review ::: //delaware - ...And Everything Reminds Me |
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Sowohl meine norwegischen Wurzeln, als auch mein Faible für harmonischen Poprock veranlassen mich dazu, euch darauf hinzuweisen, dass diese CD-Kritik eventuell ein wenig zu subjektiv ausfallen könnte.
//delaware leben in Drammen, einem 50.000-Seelen-Industriekaff (Fotostrecke) unweit von Oslo. Die drei Bandmitglieder Richard Holmsen (Gesang, Gitarre), Petter Laugerud (Schlagzeug) und Jon Fredrik "Joffe" Torgensen (Gitarre) jedoch fühlen sich in diesem wenig reizvollen Ambiente offenhörbar pudelwohl. Wie sonst erklären sich die wunderschön im Ohr klingenden elf Titel (plus - gähn - hidden Track) des Debüts der drei? Elf Stücke, die sich mit ihren häufigen, flächig warmen Gitarren und den Harmoniegesängen bereits beim ersten Durchlauf dermaßen wohlklingend in den Gehörgangen einnisten, dass man meinen könnte, //delaware bereits seit Jahren zu seinem engeren Freundeskreis zählen zu können. Verträumte Soundscapes, die einem bei geschlossenen Augen eine Gänsehaut bereiten können, Assoziationen zu warmen Sommerregen oder duftenden Blumenwiesen liegen durchaus nicht fern. Schön, einfach schön. Einziger Nachteil von "...And Everything Reminds Me": Die 50 Minuten Spielzeit fliegen förmlich vorbei.
//delaware, die u.a. Bands wie Ride, Muse, Slut und New Order als Inspirationsquellen nennen, haben Suchtpotenzial - und was für eins!
Ole Cordua
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