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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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CD-Review ::: Dead Can Dance - Wake |
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Bereits im Jahre 1998 trennten sich Lisa Gerrard und Brendan Perry aka Dead Can Dance nach einer Zusammenarbeit, die bereits seit den frühen 80er Jahren bestand. "Ungewöhnlich" war eines der Attribute, das immer wieder im Zusammenhang mit ihrer Musik auftauchte und sich bis heute in Bezug auf die einmalige Stellung ihres Sounds im allgemeinen Popzirkus hält. Ihre Mixtur aus traditioneller Instrumentierung, elektronischen Samples und dem Gesang von Brendan Perry, sowie der Stimmakrobatik von Lisa Gerrard, die man kaum im herkömmlichen Sinne als Gesang bezeichnen kann, ließen Dead Can Dance derart eigenwillig klingen, dass es kaum Vergleiche gab und gibt. Nachdem nun 2001 ein CD-Box-Set erschien, das die 20 Jahre der Zusammenarbeit umfassend dokumentierte, aber sicherlich in Umfang und dem daraus resultierenden Preis mehr etwas für die schon großen Fans war, ist nun mit "Wake" eine auf eine Doppel-CD zusammengeschrumpfte Compilation entstanden, die nicht nur die, die sich schon diesem Sound verschrieben haben, begeistern kann und es ihnen erleichtern mag, sich eine kleine Übersicht über die Entwicklung von Dead Can Dance zu schaffen, sondern auch für neue Fans als großartiges Erleben der romantisch imposanten Klangwelt der Dead Can Dance zu ergeben.
Carsten Bäumer
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