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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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  37.9% |
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| eine andere |
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  20.7% |
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  17.2% |
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  17.2% |
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CD-Review ::: Deacon Blue - Homesick |
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Wird es nicht langsam langweilig? Schon wieder eine Achtziger-Band, die diesen Sommer als Zeitpunkt der Wiederauferstehung gewählt hat. Neben Human League und New Order sind nun also auch Deacon Blue zurück und versuchen, den richtigen Pfad zum Erfolg einzuschlagen. Der Grat zwischen peinlichem Aufguss und zeitgemäßer Reunion ist bekanntermeßen schmal, und so mancher scheinbar hippe Act ist mit seinem Rückkehrplan ins Musikbusiness in einer Sackgasse gelandet. Vermutlich bleibt diese bittere Erfahrung den schottischen Edelpoppern aber erspart.
Nach langer Funkstille und mehr oder weniger misslungen Soloprojekten hat sich also die Deacon-Blue-Ursprungsbesetzung wieder zusammengetan - vielleicht war es das Heimweh nach der Wohlfühl-Atmosphäre musikalischer Jugendjahre, vielleicht wollte die Combo den ganzen Teens und Twens, die mittlerweile die Musik der 80er spielen, auch nur beweisen, dass nichts über echte Heroen der Zeit geht. Wie dem auch sei: "Homesick" dreht sich endlich im CD-Player und bietet all das, was Fans der Band und alle Liebhaber gut gemachter Unterhaltungsmusik lang erwartet haben. Der Sound pendelt zwischen Pop und gemäßigtem Rock und wartet mit eingängigen Meldien, gefälligen Balladen und hier und da einer dezenten elektronischen Spielerei auf. Effekt: Ein gelungenes Album zum lässigen Mitschwingen auf der Tanzfläche oder zum gemeinsamen Erinnern an vergangene Tage. Das Comeback sei Deacon Blue vergönnt.
Inga Stumpf
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