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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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CD-Review ::: David Hazeltine - After Hours |
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Das Label "Go Jazz" legt sein drittes Album der "After Hours"-Serie vor: Piano-Jazz mit dem David Hazeltine Trio. Die zwischen 1988 und 1991 eingespielten Tracks wurden in einem kleinen Studio, das nur ein paar Schritte vom Artists Club in Minneapolis entfernt liegt, als "After the club date"-Performances zwischen 2 und 5 Uhr morgens aufgenommen und spiegeln eine wunderbar relaxte "After Hours"-Stimmung wider.
Pianist Hazeltine, ein Musicians' Musician, wuchs auf in Milwaukee und etablierte sich in der dortigen Jazz Gallery als Hauspianist und Begleiter solcher Größen wie Sonny Stitt, Eddie Harris, Pepper Adams und Chet Baker; von Baker schließlich ließ er sich überreden, seinen Wohnsitz im Jahre 1992 nach New York zu verlegen. Die Basis seiner musikalischen Tätigkeit bildete fortan ein Trio mit dem Drummer Louis Hayes und dem Bassisten Peter Washington. Tourneen mit Jon Faddis, Freddie Hubbard und Slide Hampton sowie Alben mit Stanley Turrentine, Cecil Payne und Jerome Richardson mehrten seinen Ruf als exzellenter Sideman.
Von den 13 Stücken dieser CD sind je ein Drittel Kompositionen von Hazeltine, Werke von geschätzten Kollegen (Hubbard, Walton, Ellington) und Standards. Alle präsentieren sich im maßgeschneiderten Gewand für das Trio-Format (mit Billy Peterson, Bass; Kenny Horst, Drums).
Bandleader Hazeltine besticht durch technische Kompetenz, durch frische Ideen, zupackenden Swing und eine unbezahlbare Routine, die ihm zu einer wohltuenden Distanz zum Ausgangsmaterial verhilft, ihn andererseits aber auch keine harmonischen und rhythmischen Wagnisse eingehen läßt.
Reinhard Giebel
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