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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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CD-Review ::: Darkest Hour - So Sedated, So Secure |
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Holla, was ist denn jetzt passiert? Das US-Label Victory, bekannt für Muskel-Macho-Core der manchmal einfacheren Sorte will am Metal-Boom in der Hardcore-Szene mitverdienen? Die Intentionen der Amis mal außer acht gelassen: hier haben sie sich eine wirkliche Überraschung geangelt. Zwar handelt es sich bei "So Sedated, So Secure" sogar schon um das dritte Album der Band aus der amerikanischen Hauptstadt, aber speziell der Konkurs ihres Vorgängerlabels MIA dürfte dafür gesorgt haben, dass Darkest Hour in Europa weitgehend unbekannt geblieben sind. Dies wird sich jetzt ändern, denn das Quintett orientiert sich so gar nicht an der Musikszene ihrer Heimatstadt. Keine Discord-Klänge, sondern Schweden-Death hochwertiger Machart findet sich auf diesem eindrucksvollem Werk. Die Jungs aus der Hardcore-Szene kombinieren die Aggressivität ihrer Roots mit dem typischen Melodic Sound der Todesblei-Veteranen At The Gates, inklusive einiger traditionell-metallischen Riffs, die so auch eine True-Metal Band fabrizieren könnte. Schön, mal eine HC-Band zu hören, die sich nicht an Slayer orientiert. Wird ja auch auf Dauer langweilig. Wenn demnächst Baggy-Pants-Träger auf Konzerten von In Flames gesichtet werden, dürften Darkest Hour ein Stückchen dazu beigetragen haben. Um es noch mal zu betonen: Metaller sollten hier ruhig ohne Scheu eine Band antesten, die nicht dem gängigen Death-Klischee entspricht und so vielleicht ein bisschen Abwechslung in ihre Plattensammlung bringt.
Thorsten Wilms
> Alle Beiträge von Thorsten Wilms
Weitere CDs von Darkest Hour:
> Hidden Hands Of A Sadist Nation
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