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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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CD-Review ::: Danny Danzi - Danziland |
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Sorry, aber der Titel dieses Outputs soll schon ein kleiner Witz sein, oder? Und dann noch so bitterbös am Anfang "Welcome To Danziland". Ja Mensch, ich sag auch nicht zu jedem, der in mein Auto einsteigt "welcome to Evaland". Hallo? Okay, genug aufgeregt.
Die Mucke ist ja schon fein und auch wesentlich heavier und kraftvoller als es der CD-Titel vermuten lässt. Da denkt man doch eher an eine Simpson-Version von Bon Jovi – ja, ich hör ja schon auf. Die Refrains sind treffsicher, meist aber nicht soo treffsicher, dass die Intensität der Stücke darunter leiden würde. Besonders die Klampfen warten mit einigen Überraschungen auf, den im Gegensatz zu einigen anderen Combos des Melodic-Hardrock-Genres finden sich bei Danny Danzis neuer Platte sehr markante und auch dominante Blues-Einflüsse, die bei nicht-instrumentalen Passagen wieder hinter die Melodiestärke der Stücke rutschen. Was allerdings auffällt: Es sind mehr Passagen, die im Ohr hängenbleiben als wirklich komplette Songs, die so richtig von Anfang bis Ende zünden. Wie gesagt, die Gitarren haben es wahrlich in sich und geben ganz schon Drive und Druck dazu. Wären nun die Hauptmelodien an einigen Stellen noch markanter, wäre "Danziland" nicht nur ein sehr sehr gutes Album, sondern ein richtiger Knaller.
Hard-Rock-Fans: Bitte antesten.
Eva-Maria Übelhack
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