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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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CD-Review ::: Dabrye - Instrmntl |
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Der Mann hinter Dabrye (gesprochen DaahBree) heißt Tadd Mullinix und kommt aus Michigan. Das hilft uns noch nicht wirklich weiter, denn besonders bekannt ist er noch nicht. Er ist etwa in seinen besten Twenties und hat sein musikalisches Schaffen als Techno-DJ begonnen. Zuerst hat er Sounds für andere entworfen, 2001 kam dann das Dabrye-Debüt "One/Three" heraus. Die aktuelle Veröffentlichung "Instrmntl" ist eine Mini-CD mit neun Stücken und einer Spieldauer von einer halben Stunde. Darauf vollführt Mullinix eine Gratwanderung zwischen natürlichen und extrem künstlichen Sounds. Es dominiert mal ein Pianosample das Geschehen, oder eine Querflöte. In der nächsten Minute knallt einem wieder eine sehr verzerrte, sehr sterile Bassloop entgegen. Die Beats bestehen mal aus elektronischen Knacklauten, bei dem nächsten Track wieder aus knackigen Funk-Schlagzeugsounds. Passend dazu gesellen sich die Saxophone und die Orgel ("You Know The Formula Right?").
Die ein oder andere Sequenz kann an den Nerven zehren, aber es kommt doch immer darauf an, ob man sich auf die Musik einlassen will. Das ist bei Dabrye mit entscheidend, da die Sounds relativ unterschiedlich sind. Schade ist auch, dass verschiedene Stücke sehr kurz geraten sind, wenn es richtig losgehen sollte, hört es auch schon auf ("Won").
Dennoch: Eine Scheibe, die Entspannung zulässt und prima für den aktiven Homelistener geeignet ist. Und das Mini-CD-Format lässt auf einen vernünftigen Schnupperpreis hoffen.
Ulf Kneiding
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