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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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| Berlin |
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  37.9% |
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| eine andere |
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  20.7% |
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| Hamburg |
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  17.2% |
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| Köln |
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  17.2% |
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| München |
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  6.9% |
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CD-Review ::: DJ Tomekk - Numma Eyns |
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Die Widmung hat es in sich: "Dieses Album ist meinem Vater gewidmet. Wir sind durch harte Zeiten gegangen, viel Schmerz erlebt. Meine Kämpfe waren hart, aber ich habe überlebt. Ich hoffe, du sitzt im Himmel und hast endlich mal Respekt vor deinem Sohn, Herrn Kuklicz. Du Spast!"
Oha, das sitzt. 15 Jahre ist Tomekk alt, als sein alkoholsüchtiger Vater stirbt. Der Sohnemann kommt in ein Kinderheim, ist schlecht in der Schule, was auch ein ins Booklet eingescannte Zeugnis belegen soll, und "schlägt sich durch" - das ist der Stoff, aus dem Rap-Geschichten sind.
Inzwischen hat der aus Polen nach Berlin eingewanderte DJ und Produzent sein eigenes Label Boogie Down Berlin gegründet und brachte auf Virgin ein Album in Tomekk-typischer internationaler Machart heraus.
Xzibit ist dabei, Nore, Tomekk grub MC Lyte wieder aus und durfte zudem prominente nationale Vertreter wie Das Bo und die Berliner Aggro-Stars Fler, Sido oder Harris begrüßen. Und leider auch den nervtötenden Trooper Da Don.
Old-School-Elemente aus dem "wahren" HipHop werden mit proletenhaftem Dicke-Eier-Getue vermengt, die etwas sterile Produktion lässt derweil technisch keine Fragen offen. "Numma Eyns" liefert das volle Brett des Hitparaden-Raps: Bitches, Player, Gossen-Jargon, Oden auf den DJ, Bling Bling. Fazit: In Berlin nichts Neues. Hätte irgendwer etwas Anderes erwartet?
Alex Marner
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