 |


|
Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
|
| Berlin |
 |
  37.9% |
 |
| eine andere |
 |
  20.7% |
 |
| Hamburg |
 |
  17.2% |
 |
| Köln |
 |
  17.2% |
 |
| München |
 |
  6.9% |
 |
|
|
|
|
|
 |
| |
 |
CD-Review ::: Dio - Killing The Dragon |
 |
So viel ist schon nach den ersten Takten klar: Die Empfindlichen unter uns mögen es lieber deutlich differenzierter und die Musikwissenschaftler werden mahnend den Zeigefinger heben: "Das kennen wir ja nun wirklich alles!".
Stimmt - aber deshalb muss der Spaß nicht auf der Strecke bleiben. Manchmal muss die Musi einfach nur scheppern, knallen und ohne Rücksicht auf Verluste losbrettern. Dann raucht's im Karton und das hebt die Stimmung und erfreut die Seele.
Was Ronnie James Dio auf seiner aktuellen CD "Killing The Dragon" bietet, sind keine Überraschungen oder gar Offenbarungen, da hat sich, seit Rainbow-Tagen, nichts geändert. Es bleibt der Stoff, aus dem die Lederjacken sind. Oder - um die Klischeekiste noch weiter zu öffnen - Musik für Leute vom Club "Haudrauf" und "Trinkaus".
Aber mal im Ernst: Schnörkelloser Metal ohne viel Firlefanz muss ja nicht sofort schlecht sein. Vielmehr brauchen die heimischen Boxen in regelmäßigen Abständen eine Staubbefreiung. Da kommt der kleine Schreihals mit seinen Drachen- und Monstergeschichten doch gerade recht. Das ist durchaus legitim und tut niemandem weh. Hat denn wirklich jemand etwas anderes erwartet? Ein wegweisendes Rock-Album, das alles bisherige in den Schatten stellt? Leute, der Zug ist abgefahren - da kommt nichts mehr!
Daher kurz und schmerzlos: "Killing The Dragon" ist rund, laut und ok. Wer "Lock Up The Wolves", oder seine Rainbow-Sachen kennt, braucht DIOs neuen Tonträger nicht unbedingt, wird aber sicherlich auch keinen großen Schaden nehmen.
Norbert Striemann
> Alle Beiträge von Norbert Striemann
Weitere CDs von Dio:
> Dio's Inferno - The Last In Live > Angry Machines (Re-Release) > Master Of The Moon > Magica > Angry Machines
 |
Dio bei ebay |
 |
|
|
|
 |





|
 |