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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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| Berlin |
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  37.9% |
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| eine andere |
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  20.7% |
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| Hamburg |
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  17.2% |
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| Köln |
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  17.2% |
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| München |
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  6.9% |
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CD-Review ::: DAC Deutsche Alternative Charts - Club Classics |
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Immer wieder streiten sich die Geister, was der Unterschied zwischen Pop (ulärer) und alternativer Musik ist. Gibt es den überhaupt?. Die Einen sagen, dass der Kommerz völlig außen vor stehen sollte, wenn der Indie-Gedanke glaubhaft transportiert werden soll. Andere behaupten, dass die Musikindustrie endlich reif genug geworden ist, ihren Musikern freie Hand zu lassen und den Erfolg in finanzieller Hinsicht in den Hintergrund zu stellen. Wie auch immer, eins scheint ganz deutlich zu werden: Der Anspruch, Geld zu verdienen, ist natürlich bei den Plattenfirmen nicht verschwunden. Aber, meist mit Sublabels, wird von Seiten der ganz großen Firmen nicht mehr um jeden Preis versucht, mit geklonten Popsternchen möglichst viel Kohle abzuziehen. Vielmehr soll eine große Bandbreite der Musik geboten werden. Einige Zugpferde sollten natürlich im Stall sein, damit dann kleinere Bands auf Umwegen finanziert werden können. Somit scheint das Verständnis für den intelligenten Zuhörer endlich da zu sein. Zuende sind die Zeiten, in denen der Konsument für dumm verkauft wurde nach dem Motto: Wenn Scheiße nicht wie Scheiße riecht und nicht wie Scheiße aussieht, wird sie nicht hinterfragt und gekauft.
Jetzt kommen die DAC (Deutsche Alternative Charts) ins Spiel. Hier werden Indie-Acts nach ihrer Beliebtheit durch ausgewählte Clubs und Plattenläden erfasst und aufgelistet. So hat der Fan durch Playlist-Nachfragen die Möglichkeit, auch ohne Geld für Platten auszugeben, seine Lieblinge ein bisschen zu pushen.
Auf dem vorliegenden Sampler geben einige der besten Bands dieses Sektors ihre Schlager zum Besten. Him ("Wicked Game"), neuer Star am dunklen Himmel, Phillip Boa ("So What") oder Project Pitchfork ("I Live Your Dream") spielen hier ihre momentan bekanntesten Tracks. Alte Haudegen des Synthie-Pops wie Camouflage ("Thief") sind ebenso vertreten wie ihre designierten Nachfolger De/Vision ("Foreigner") oder Wolfsheim ("Once In A Lifetime"). Mit Moby ("Honey") und Apollo Four Fourty ("Stop The Rock"), stellvertretend für die Dance-Szene, und Front Line Assembly ("Fatalist") für die Electro-Ecke rundet sich diese kompetente Zusammenstellung für den populär orientierten Musikfan zu einer Scheibe voller Hits zum Abtanzen und Feiern. Insgesamt 14 hochwertige Tracks lassen die Zeit bis zum nächsten Clubbesuch wie im Fluge vergehen. Hoffentlich intensiviert sich dieser Trend und öffnet neuen guten Bands die Türen zu den hungrigen Ohren der Freunde wirklich guter Musik. Lobenswert.
Holger Galla
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