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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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| Berlin |
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  37.9% |
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| eine andere |
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  20.7% |
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| Hamburg |
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  17.2% |
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| Köln |
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  17.2% |
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| München |
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  6.9% |
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CD-Review ::: Czech - World Mad |
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"World Mad" von Czech ist so etwas wie die sakrale Demontage des Begriffs "TripHop".
Diese Einschätzung formiert sich dabei weniger aus der Tatsache, daß das zwölfte der insgesamt vierzehn Stücke den Titel "Hallelujah" trägt und auch nicht aus dem Einsatz der Orgel der Kirche Bremen Hastedt bei den Stücken "Fade Intro", "Fade" und "Aggression", als vielmehr aus der Atmosphäre, die die einzelnen Tracks verbreiten.
"World Mad" ist nicht so rhythmusradikal wie beispielsweise Lamb, nicht so synphonisch wie Portishead, aber auch nicht so schade wie Baby Fox. Ganz im Gegentum - dieses Album weist Vielschichtigkeit auf. Mit dem krassen Gegensatz der immer gleich bohrenden Stimme der Sängerin Katharina Gorecki wird durchgängig Bewegung geschaffen. Dabei geht es durch die verschiedensten Gemütszustände, mit denen man seine tiefsten Depressionen als ein Stück seiner selbst akzeptierend, lächelnd, in Tränen ausbrechen kann. Stereo Deluxe beweisen hiermit, daß sie als Label mehr zu bieten haben als die, zugegebenermaßen guten Listening Sounds von Futurelounge, Listening Pearls, Homegrown, De-Phazz,... .
Czech zeigen mit ihren Tracks, daß sie nicht wollen, daß eine der Schubladen, in die man sie stecken könnte (TripHop) über ihnen geschlossen wird und das Licht ausgeht.
Taschentücher raus, zurücklehnen, abtauchen in die dunklen Hinterwälder unserer inneren Kathedrale und zurückkehren zu einem Leben, befreit von ...die Welt verrückt...!
Carsten Bäumer
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