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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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CD-Review ::: Crowbar - Sonic Excess In Its Pures Form |
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Verdammt! In meinem jugendlichen Leichtsinn habe ich vorab eine zu niedrige Note an das Label gegeben. Wie das kommt? Einfach gesagt: zweimal hören reicht nicht. Die neue Scheibe der Lousiana-Schwergewichte muss oft, ja sehr oft durch die Gehörgänge gepustet werden, um den wirklichen Wert dieses schweren Stück Metalls zu erkennen. Natürlich hat sich nichts geändert im Sound des fetten Vierers aus New Orleans. Gerade diese Tatsache macht es auch so schwer das Werk richtig einzuordnen. Im Gegensatz zum überragenden "Odd Fellows Rest" fehlen die wirklich eingängigen Stücke, die Songs, auf denen Kirk seine klare Stimme aus dem Versteck holt und leidet, wie nur er leiden kann. Trotzdem, "Sonic Excess In Its Purest Form" ist prinzipiell genau das, was der überlange Album-Titel andeutet: Crowbar in ihrer frühen Form und Räudigkeit. Schwerfällig, langsam und einfach nur Doom! Wer braucht da schon catchige Vocal-Lines? Besonders dann, wenn der Opener "The Lasting Dose" eines der großartigsten Stücke ist, welches je auf einer Crowbar-CD zu finden war. Wirklich negativ am neuen Werk: der Abgang von Sexy-T, allein aus emotionalen Gründen, und leider der neue Schlagwerker Tony Constanza, der Jimmy Bower nur ungenügend ersetzt und an Craig Nunenmacher in keinster Weise heranreicht. Trotzdem: es sind die Riffs, die umhauen.
Thorsten Wilms
> Alle Beiträge von Thorsten Wilms
Weitere CDs von Crowbar:
> Odd Fellows Rest > Broken Glass
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