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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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CD-Review ::: Crosby Loggins & The Light - We All Go Home |
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Gitarrist Crosby Loggins ist der äteste Sohn von Kenny Loggins, der in den Achtzigerjahren mit "Footlose" einen echten Pop-Hit hatte. Da der Apfel meist nicht weit von Stammt fällt, verdingt sich auch Crosby auf seinem Debüt-Album in relativ seichten Pop-Gefilden, irgendwo zwischen Eingängigkeit, Radiotauglichkeit und Banalität.
Klar ist, dass Stücke wie "Radio Song" oder "Couldn't Save Me" vor allem Hörern des so genannten Format-Radios recht leicht zufliegen und gefallen dürften. Das ist Popmusik mit Qualität und Ohrwurmpotenzial, die sich angenehm nebenher konsumieren lässt. Möglicherweise ein Ergebnis der musikalischen Früherziehung, in der Crosby unter anderem Künstlern wie Jackson Browne, Graham Nash, Michael McDonald und Glen Phillips persönlich begegnete.
Zudem verbrät Loggins Junior in den ingesamt zwölf Stücken auch hörbar Einflüsse von Folk, Soul, Country oder R&B. Das sorgt immer wieder für Kurzweil und Abwechslung in den insgesamt rund 55 Minuten von "We All Go Home". Allerdings - und hiermit kommen wir zur Kehrseite dieses Debüts - finden sich auch drei, vier Stücke, die eher banal und unscheinbar vor sich hinplätschern (z.B. "Same Old Song (La, La, La)"). Das Fazit kann daher nur lauten: Ein durchwachsenes Debüt, in dem die guten Ansätze auf jeden Fall überwiegen. Talent hat Crosby Loggins von seinem Vater sicherlich geerbt. Mal sehen, ob er das künftig noch konsequenter unter Beweis stellen kann, als auf "We All Go Home".
Joachim Brysch
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