 |


|
Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
|
| Berlin |
 |
  37.9% |
 |
| eine andere |
 |
  20.7% |
 |
| Hamburg |
 |
  17.2% |
 |
| Köln |
 |
  17.2% |
 |
| München |
 |
  6.9% |
 |
|
|
|
|
|
 |
| |
 |
CD-Review ::: Cream - Royal Albert Hall London May 2-3-5-6 2005 |
 |
Da war sie wieder, die erste Supergroup in der Rockgeschichte. Edel ergraut haben sich Cream im Jahr 2005 für einige Konzerte wieder zusammengefunden. Wie für einen solchen Anlass unerlässlich, wurde dieses Ereignis festgehalten. Als Doppel-CD lässt sich ein Zusammenschnitt von vier Konzerten erwerben, die Cream im Mai 2005 in der altehrwürdigen Royal Albert Hall gespielt haben.
Was soll man sagen? Es ist zu spät, über den Sinn und Unsinn von Supergroups im Allgemeinen zu debattieren. Es ist Cream, alle Hits sind drauf, von "Sunshine Of Your Love" über "Crossroads" bis zu "White Room". Und ja: Wenn man eines der Konzerte gesehen hat, ist die Doppel-CD ein schönes Souvenir. Sonst erlaubt das Tondokument allerdings keinen wirklich neuen Blick auf die Band, zumal der Sound zu kalt und digital ist, um zu überzeugen. Man hat das Gefühl, den Musikern anzuhören, dass sie seit 36 Jahren nicht mehr gemeinsam auf der Bühne standen. Das ist eine lange Zeit, in der sich Cream nicht mehr weiterentwickelt hat, und unnötige Risiken geht das Trio in seinem Live-Set nicht ein. Schade eigentlich.
Was bleibt, sind die alten Hits und vor allem die Virtuosität der Altmeister Clapton (zur Zeit der Konzerte 60 Jahre), Bruce (61) und Baker (65). Und, um doch noch einmal über Supergroups im Allgemeinen zu sprechen: Diese in endlosen Solos offensiv zur Schau gestellte Virtuosität war doch eigentlich immer schon das nervigste an dieser seltsamen Mode der Sechzigerjahre.
Arne David
> Alle Beiträge von Arne David
 |
Cream bei ebay |
 |
|
|
|
 |





|
 |