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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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CD-Review ::: Crashdiet - Rest In Sleaze |
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"Rest In Sleaze"??
Let it sleaze!
Let it Rock & Roll!
Es scheint so, als hätte das Los Angeles der Achtzigerjahre seine Koffer gepackt und wäre nach Stockholm umgezogen. Mit im Gepäck Bands wie Skid Row, Guns N' Roses, Mötley Crüe und noch ein paar mehr, sowie deren beste Scheiben. Quartier bezogen hat Los Angeles dann offensichtlich bei den vier Schweden von Crashdiet: Dave Lepard (25, voc & git), Martin Sweet (25, git), Peter London (20, bass) und Eric Young (20, drums). Das Ergebnis dieser R&R-WG ist der aktuelle LongPlayer "Rest In Sleaze", der auch gleichzeitig das Debüt von Crashdiet darstellt. Was für die Musik gilt, trifft in diesem Fall auch in Sachen Optik zu. Das Booklet dieser CD sieht aus, als wäre der Titel eher "Appetite For Destruction II". Man wundert sich fast, wie bei solchen Frisuren noch Zeit für's Songwriting, Recording, etc. bleibt!? Nun ja, große Überraschungen erlebt man natürlich nicht. Weder vom Songwriting, noch von den Texten her. Die Riffs gehen meist straight uptempo nach vorn und Crashdiet singen neben Sex, Drugs & Rock'n'Roll gegen das Establishment oder über Liebe. Jedoch entsteht in vielen Songs eine atmosphärische Hymnenstimmung und das meiste vom Rest geht einfach gut nach vorn. Insgesamt kommt der Sound von Crashdiet viel rauer und damit authentischer rüber als zum Beispiel der von Genre-Kollegen wie The Darkness.
Florian van de Wauw
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