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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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CD-Review ::: Cradle Of Filth - Damnation And A Day |
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Das erste Album nach der Unterzeichnung des Majordeals. Würden die Ängste der Fans zutreffen und Cradle of Filth verweichlichten Gothic Metal spielen, somit nur noch ein Schatten ihrer selbst sein? Kein Grund zur Sorge, die Engländer scheinen mit "Damnation And A Day" im Gegenteil eher beweisen zu wollen, dass auch ein Vertrag bei der Industrie sie nicht vom schwarzen Pfad abbringen kann. Mit Unterstützung eines Budapester Orchesters nebst Chor wirkt das 76-Minuten-Werk gleichzeitig noch epischer und brutaler als der Vorgänger. Zwar zünden die Songs auf Grund nachvollziehbarerer Strukturen früher, als noch in der Vergangenheit, von Kommerzialität kann jedoch keine Rede sein. Oder erwartet jemand ernsthaft, Dani Filths Schreie im Radio zu hören? Nebenbei: Es wäre auch schwer, eines der siebzehn Stücke - zu denen natürlich mehrere Instrumentals gehören - auszuwählen, denn die Scheibe bewegt sich durchgehend auf hohem Niveau. Nörgler werden ein herausstechendes Stück vermissen, doch im Falle von Cradle of Filth zählte immer das Gesamtwerk. Und das gehört in diesem Fall in eine Liga mit "Cruelty And The Beast".
Thorsten Wilms
> Alle Beiträge von Thorsten Wilms
Weitere CDs von Cradle Of Filth:
> Nymphetamine > Dusk And Her Embrace > From The Cradle To Enslave-EP > Cruelty And The Beast
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