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CD-Review ::: Cradle Of Filth - Cruelty And The Beast |
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Black-Metal Puristen werden laut "Ausverkauf" brüllen und zur Strafe noch schnell 'ne Kirche anzünden. Ein Großteil der Metal-Gemeinde dürfte allerdings auf dieses Werk gewartet haben.
"Dusk And Her Embrace" hat Cradle Of Filth zu Superstars der Szene gemacht und dadurch dürften sie, zusammen mit Dimmu Borgir, zu den Schwarz-Metall Bands zählen, die sich auch Maiden-Fans anhören können, ohne direkt zur Hölle zu fahren.
"Cruelty And The Beast" setzt den eingeschlagenen Weg konsequent fort. Hat man sich erst mal mit dem merkwürdigen, sehr höhenlastigen Sound abgefunden, tritt man ein in eine wilde Welt aus Horror, Melodie, Krach und Harmonie. Sänger Dani gibt die Lebensgeschichte der Elisabeth Bathori zum Besten, untermalt von wahlweise atmosphärischen Streichern und Frauengesang oder rasend - schnellen Grind-Parts mit seinem typischen Black-Metal Gekreische.
Cradle Of Filth stehen für Qualität und genau das hebt sie auch von stumpfen Prügel - Kombos wie "Mayhem" ab. Alles wirkt wie aus einem Guß, trotz der Komplexität der Songs.
Wie üblich muß mal sich auch hier die Zeit nehmen, um die Arrangements nachvollziehen zu können, dadurch bleibt "Cruelty And The Beast" aber auch nach dreißigmal Hören interessant.
Thorsten Wilms
> Alle Beiträge von Thorsten Wilms
Weitere CDs von Cradle Of Filth:
> Nymphetamine > Damnation And A Day > Dusk And Her Embrace > From The Cradle To Enslave-EP
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