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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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CD-Review ::: Covenant - United States Of Mind (Limited Edition) |
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Irgendwie bekommt man den Eindruck, daß die innovativsten Elektro-Acts aus Skandinavien kommen. Ob Leæther Strip, Apoptygma Berzerk oder eben Covenant. Ohne die Nordmänner läuft gar nichts in den Clubs, was durch die vorliegende CD-Box wieder deutlich bewiesen wird.
"United States Of Mind" besticht durch eingängige und tanzflächenkompatible Songs, allen voran das hammerharte Stück "No Man's Land". Das schwedische Trio hat ihre üblichen Rhythmusgerüste um die Bereiche Techno und Pop bereichert, was leider bisher nur selten zu hören war. Alte Strukturen, die die Musik fast aller schwarzen Elektroniker unabweichlich bestimmt haben, wurden hier von den Schweden durchbrochen. Ohne ihre Identität bzw. den Wiedererkennungswert zu verlieren, werden auf der CD ungewöhnlich strukturierte Elemente aus allen Bereichen der elektronischen Musik gemixt mit altbekanntem dargeboten.
Songs wie "Afterhours", "Tour De France" oder "Dead Stars" zeigen in ihrem Aufbau sowohl textlich als auch musikalisch neue Pfade im Bereich des EBM. Mut zum Risiko zahlt sich aus. Innovation sollte, wenn sie sich so darstellt, von den Fans belohnt, und von den DJs gespielt werden.
Wer einer derjenigen ist, der die Box des Albums sein eigen nennen kann, wird sicherlich zustimmen, daß der ziemlich geile Industrial-Track "Alva Myrdal" von der Bonus-CD einer der besten der letzten Jahre ist! Er sollte ab jetzt zum Standardprogramm aller Club-DJs gehören!
Holger Galla
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