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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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  37.9% |
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| eine andere |
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  17.2% |
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CD-Review ::: Coralie Clément - Bye Bye Beauté |
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Die kleine Schwester von Benjamin Biolay geht mit ihrem zweiten Album an den Start, nennt es "Bye Bye Beauté" und liebäugelt mit Nada Surf. Was ist da los?
Wie auf ihrem - zurecht - hochgelobten Debüt "Salle Des Pas Perdus" zeichnet ihr Bruder für einen Großteil der Songs verantwortlich, im Bereich des Songwritings also keine Änderungen. Auch ihre Stimme ist nach wie vor als sanft, fast lieblich zu bezeichnen. Somit scheint Daniel Lorca, der Bassist von Nada Surf, einen entscheidenden Anteil an dem pop-rockigen Zweitwerk zu haben. Nada Surf lernte sie bei einem Konzert in ihrer Heimatstadt Paris kennen und daraus entwickelte sich eine Freundschaft, welche dazu führte, dass Lorca Clément auf ihrer Tournee begleitete und nun schließlich mit "Mais Pourtant" ein Duett mit der Französin für "Bye Bye Beauté" einspielte. Dabei stellt dieser Song vielleicht die deutlichste Hommage an die französische Musik dar, erinnert dieses Duett doch - ähnlich wie die Kombination Biolay/Mastroianni - an Jane Birkin und Serge Gainsbourg. Die restlichen elf Stücke, in denen sich Clément mit zerbrochenen Idyllen ("Beau Fixe"), Höllenqualen ("L'enfer") und sogar Mordphantasien ("Gloria") auseinandersetzt, sind deutlich weniger landestypisch geraten.
Alles in allem ein als sehr gelungen zu bezeichnendes Zweitwerk, welches die Vielseitigkeit der jungen Französin auf angenehme Art und Weise unter Beweis stellt. Etwas anderes dürfte bei dem Bruder wohl auch niemand erwartet haben, oder?
Ole Cordua
> Alle Beiträge von Ole Cordua
Weitere CDs von Coralie Clément:
> Toystore > Salle Des Pas Perdus
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