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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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CD-Review ::: Contradiction - Contraminated |
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Fast prophetisch beginnen Contradiction den achten Titel, "Fields”, ihres inzwischen vierten Albums mit der Zeile: "Now the time has come, they want you to join the war…” (Immerhin im Sommer 2001 aufgenommen!).
Aber lassen wir diesen Medienfüller mal absichtlich beiseite. Die vier Wuppertaler haben sich weiterentwickelt. Mit Riesenschritten stürmen sie in eine neue Welt, und das sollte kein Fan verpassen. Denn Contradiction bieten uns einen anderen Ausweg aus der "Gibt’s eigentlich irgendwo was Neues-Krise", als die meisten anderen Bands. Härter, schneller, gemeiner oder komplizierter geht’s nicht mehr, also muss wieder mehr Spaß in den festgefahrenen Thrash-Metal.
Dass das damit kein Thrash- oder Power-Metal mehr ist, wie wir das von dem Quartett bislang gewöhnt waren, macht rein gar nichts. Ganz im Gegenteil, mit je einer Prise Nu Metal, Crossover, Cross- und Hardcore bauen sie das eigene Unversum um zur schönen neuen Welt. Und die ist tanzbarer und bewegungstauglicher, unterhaltsamer und abwechslungreicher und wesentlich besser gelaunt als bei den Scheiben zuvor. Na gut, auch das ist nichts Neues, dafür aber unverwechselbar Contradiction, und das heißt, die Gitarren sind nach wie vor metallverstärkt, Koffer grunzt bisweilen noch, singt seine heiseren Hymnen aber mehr als zuvor, das Schlagzeug kommt trocken gezirkelt wie vom Reißbrett und immer noch kommt der Groove – welche Seltenheit – von allen und nicht nur von Bass.
Es gibt viel zu entdecken auf "Contraminated" – und wer die Wuppertaler vorher schon kannte, wird doppelte Freude am neuen 43-Minüter haben!
Dirk Jessewitsch
> Alle Beiträge von Dirk Jessewitsch
Weitere CDs von Contradiction:
> The Voice Of Hatred > All We Hate! > Rules Of Peace
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Contradiction bei ebay |
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