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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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  37.9% |
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CD-Review ::: Conic - Searching For Parallel |
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Schon nach dem Debüt "Prototype" ging es für das Quintett steil bergauf und es hagelte positive Resonanzen. Das wird mit dem zweiten LongPlayer "Searching For A Parallel" sicherlich fortgesetzt. "Britisch poppend, amerikanisch rockend, süddeutsch Melodien schmiedend - Conic", so lautet die hauseigene Beschreibung. Damit scheint eigentlich schon alles gesagt.
Was die Herren Marcus Schreiner (Gesang), Florian Müller (Gitarre), Robert Meier (Bass), Tom Wudi (Synthesizer, Gitarre) und Nico Sierig (Schlagzeug) auf ihrem neuen Output fabrizieren ist wirklich beeindruckend. Conics Indie-Rock-Pop, angesiedelt irgendwo zwischen Placebo, Slut und Muse, krallt mit Sofortwirkung. So wie der Opener "It's All Over" es vorgibt, haben auch die restlichen zehn Songs wenig Interesse an zu vielen Spielereien. Die Songs sind ausgefeilt, komplex, vielseitig, besitzen Charme und haben wenig Probleme, sich im Gedächtnis festzusetzen. Egal, ob Rocker wie "Transformation Complete" und "Iceland", Elektro-Balladen wie "Beary B." oder potenzielle Hitkandidaten a la "Get Lost" und "Monster". "Searching For A Parallel" zieht alle Register.
Einen Fehltritt sucht man hier vergebens. Wenn dieses süddeutsche Quintett so weitermacht, werden sie ihren Bekanntheitsgrad locker ausbauen können.
Michael Hinz
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