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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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CD-Review ::: Converter - Coma |
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Im altbekannten Hymen-Kleid (schlichte Papphülle mit Briefmarken) präsentiert sich uns eine nur als Vinyl erschienene Scheibe, über die sicher noch sehr lange gesprochen wird.
War die erste Veröffentlichung namens "Shock Front" bei Hymens Mutterlabel, Ant-Zen, noch eher etwas noisiger orientiert, liefert der Amerikaner Scott Burges (auch bekannt als "Pain Station") dem geneigten Hörer auf diesem Vinyl-Release beinharten Electro-Industrial. Mit treibenden Beats und krachigen Soundscapes füllt jeder dieser Schlager die Tanzflächen der Clubs. Ein besonderes Augenmerk sollte auf die beiden Tracks "Impure" und "Reflex" gerichtet werden. Die schweißtreibende Dynamik dieser Songs ist eine wahre Freude.
Neben den von der "Shock Front"-CD bekannten Tracks "Coma" und "Deadmen (Perdition)", sowie einem überragenden Remix des "Denogginizer"-Tracks sind fünf weitere Songs auf der vorliegenden LP enthalten.
Für diejenigen, die auf Vergleiche beim Plattenkauf vertrauen: Man kann sagen, daß "Coma" eine sehr gelungene Mischung aus Funker Vogt und Sonar ist. Wer also Industrial ebenso wie guten und harten EBM mag, sollte bei dieser hervorragenden, aus so manchem Einheitsbrei hervorstechenden Platte zugreifen.
Holger Galla
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