copyright discover koeln, 2002 werbung
discover - musik & mehr
  CD-Reviews Interviews Stories News Touren Bücher und Comics Sound & Video Bandlinks, Labellinks, Surftipps Die aktuellen MP3- und Videocharts  
Finden
 

Mr. Undercover
Vorgestern, auf dem Essener Automarkt...

Leserpoll
Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...

Berlin
37.9%
eine andere
20.7%
Hamburg
17.2%
Köln
17.2%
München
6.9%
anzeige
anzeige
 
CD-Review Colosseum Bread & Circuses   CD-Review ::: Colosseum - Bread & Circuses

Review Colosseum - Bread & Circuses  
Review

Colosseum
Bread & Circuses
Cloud Nine Rec. / Intuition / Schott Music Distribution SMD

Blues-Rock-Legende mit Jazz-Einsprengseln
 
> CD-Preisvergleich
> Jetzt bei Musicload downloaden
> Weitere Infos bei musicline.de

Von den späten Sechzigern bis Ende der Siebziger haben sie sich, in zwei verschiedenen Besetzungen, eine Grundlage geschaffen, aus der manch anderer ein heutiges Supergruppen-Dasein abgeleitet hätte. Jon Hiseman, den Drummer und Kopf der Band, voran waren sie denn über die Jahre zwischen Jazz, Rock und Blues auch immer im Medienvisier. Echte Aufmerksamkeit erregte allerdings erst wieder die "94er Reunion der sechsköpfigen Ursprungsformation mit Chris Farlowe (voc), Dick Heckstall-Smith (sax, manchmal zwei davon gleichzeitig), Clem Clempson (guit), Dave Greenslade (key) und Mark Clarke (b). Die mitgeschnittene "Colosseum LiveS - The Reunion Concerts" (Intuition) fand allenthalben Anklang und mit "Bread & Circuses" bringen sie jetzt, nach 27 Jahren, das erste Studio-Album in die Regale. Wie schon live zu sehen, haben sie in den vergangenen beiden Jahrzehnten nichts verlernt. Hier und da schleichen sich allerdings unvermutet Jazz- oder Fusion-Elemente mit ein, doch zusammen mit den Akteuren ist auch der markante Blues-Rock wiedergekehrt. Chris Farlowe's unverkennbare Stimme wandelt nach wie vor zwischen Pathos und Shouting auf ungewohnten Pfaden, Jon Hiseman zeigt sich professorabel und Clem Clempson übersteht fusion-bewährt ellenlange Solo-Passagen. Das grösste Problem der Band war eigentlich immer die Zerrissenheit zwischen rotzigem Rockanspruch, gequältem Blues und gutsituierter Jazztauglichkeit. Auf "Bread & Circuses" hält der Faden denn auch nicht immer, treiben die Ansprüche sie in den Tanz auf zwei Hochzeiten - und so sehr man es ihnen auch gönnen mag: Das ist noch nicht der grosse Wurf. Nein, die musikalische Entwicklung ist nicht stehengeblieben. Der Linientreue wegen, wenigstens auf diesem Album, wäre das für Colosseum vielleicht besser gewesen und so gewinnen sie erst ab der Mitte des 50-minütigen Albums an Konstanz. Zwiespältig.
 
Dirk Jessewitsch
> Alle Beiträge von Dirk Jessewitsch

Review   Colosseum bei ebay

 

CD-Tipps

CD-Reviews

DVD-Reviews

News

Tourtips

zurück | nach oben

Anzeige: Tank leer? Dann jetzt Shell Gutschein gewinnen!

 

Homepage    CDs    Interviews    Stories    News    Touren    Gedrucktes    Sound & Video    Links    Charts   
Impressum    Mediadaten    Sitemap   

Copyright © discover, Bergisch Gladbach 2007