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CD-Review Coen Wolters Band Broken Glass   CD-Review ::: Coen Wolters Band - Broken Glass

Review Coen Wolters Band - Broken Glass  
Review

Coen Wolters Band
Broken Glass
Crying Tone / Fenn Music
erschienen im Januar 2005
Blues-Rock
 
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Bandpage

Es dürfte sich ja mittlerweile herumgesprochen haben, dass aus unserem Nachbarland nicht nur Tulpen und Käse exportiert werden. Insbesondere scheinen die Niederlande einen expliziten Nährboden für Blues-Musiker zu besitzen. Gitarristen wie z.B. Julian Sas genießen bei uns schon nahezu Kultstatus und da ist es nicht weiter verwunderlich, wenn stets Konkurrenten auf der Bildfläche auftauchen, um hier mit- und aufzumischen. Was nicht weiter verwerflich ist, belebt ein derartiges Bestreben doch bekanntermaßen das Geschäft.

Bei Coen Wolters ist der Begriff der Konkurrenz aber nur bedingt anzuwenden, zumal er mit seiner Band eine härtere Schiene fährt als der oben erwähnte Kollege. Das wird schon unmissverständlich bei der Einstiegsnummer "Don't Wanna Miss A Thing" deutlich und mit dem Shuffle von "Time After Time" erwartungsgemäß weitergeführt. Neben dreckigen, staubigen Texas-Blues-Rockern wie "Ride The Kathy" gibt das Trio aber gelegentlich auch erstklassigen Slow-Blues ("Ain't No Way") zum Besten. Dieses gelegentliche Wechselbad der Stile ergibt sich aus Wolters' Begeisterung und Wertschätzung gegenüber anderen Heroen aus dem Bereich Blues-Rock, zu denen Ikonen wie Stevie Ray Vaughan, Peter Green, Albert King und Jimi Hendrix gehören, dessen "Spanish Castle Magic" hier dann auch als Cover-Version zu finden ist. Das zweite Fremdmaterial stammt von Chris Smither (Mail Order Mystics), ansonsten bietet das in Eigenregie produzierte "Broken Glass" mit seinen zwölf Songs ausschließlich Eigenkompositionen.

Das ist Blues-Rock auf ganz hoher Ebene, über große Strecken enorm temporeich und handwerklich perfekt im klassischen Trio eingespielt. Einem alten Sprichwort zu Folge bringen Scherben ja bekanntlich Glück, im vorliegenden Fall sind sie sogar Garant für erstklassige Mucke. Folglich kann die Forderung nur lauten: More "Broken Glass".
 
Norbert Striemann
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