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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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  37.9% |
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| eine andere |
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  20.7% |
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| Hamburg |
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  17.2% |
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| Köln |
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  17.2% |
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  6.9% |
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CD-Review ::: Chuck Loeb - Listen |
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Ich habe keine Erklärung dafür, weshalb dieses bereits Ende 1999 erschienene Album mir erst jetzt in die Hände gerät - vielleicht, weil es einfach eine ausgezeichnete Sommermusik ist und wir erst jetzt zum ersten Mal seit Ewigkeiten Sommer haben. Denn Loebs Gitarre plaudert so sanft in den lauen Sommerabend, die Bläser tönen dermaßen mild in die schwülwarme Nacht - diese Platte kann man nur in den wenigen Tagen hören, an denen wir hier subtropische Temperaturen haben.
Wer schon immer eine CD gesucht hat, um eine Gartenparty niveauvoll zu untermalen, so dass es niemanden stört, kann sie in "Listen" finden.
Das ist keineswegs sarkastisch gemeint, es gibt nur selten brauchbaren Jazz, der populär ist ohne beliebig zu sein. In der Regel tut ja das, was keinem weh tut auch niemandem gut.
Der fast unscheinbare, sympathische Typ, der uns vom eher unspektakulären Cover anschaut, ist ein junger Star des Smooth-Jazz: Chuck Loeb fiel im europäischen Raum erstmals auf Bill Evans Album "Petite Blonde" (1992) auf und wurde bei uns mit "The Moon, The Stars And The Setting Sun" bekannt.
Mit "Listen" setzt Loeb die Erfolgsgeschichte des Vorgängeralbums fort - keine Überraschung bei Gaststars wie Pianist Bob James und den Saxophonisten Kim Waters, Walter Beasley, Dave Mann und natürlich Bill Evans. Neben John Patitucci und Will Lee am Bass hören wir "Mrs. Loeb" (Carmen Cuesta) im Titelsong, sanft und warm, wie es an diesen Sommerabenden eben sein muss. Das Beste, was ich in letzter Zeit gehört habe - und wie fast jeder Sommer leider viel zu spät und zu kurz.
Stefan Schmidt
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