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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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CD-Review ::: Christian Death - Born Again Anti Christian |
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Maitri und Valor haben es getan. Wieder getan. Und geboren wurde eine geniale Scheibe mit Namen "Born Again Anti Christian". Die beiden, zusammen Stimme und Hirn von Christian Death, legen hier einen gelungenen Nachfolger von "Pornographic Messiah" vor.
Einzigartig wie auf fast allen Veröffentlichungen vorher, wird hier eine dunkle und düstere Atmosphäre erzeugt, ohne künstlich oder falsch zu klingen. Dieses Phänomen gelingt leider nur sehr wenigen Bands, geschweige denn auf mehreren Releases.
"Betrayal", Opener dieser CD, bringt die Seele in Erwartungshaltung. Mit insgesamt 13 Tracks öffnen sich die Abgründe und Untiefen Christian Death's vor dem Hörer in voller Größe. Minimale Instrumentierung und wabernde Gitarrenwände gehen hier Hand in Hand mit der unverwechselbaren Stimme Valors. Auch Maitri leiht wieder einigen Tracks ihre wunderschöne Stimme. Textlich verschachtelt, geht es in der Hauptsache um Liebe und Tod, beides existenzielle Ängste Valors. "In Your Eyes" oder "Dead Sorrow" bringen diese Thematiken mehr als deutlich auf den Punkt. Mit "Blood Dance", "Kill Me" oder "Fucking In Slowmotion" gibt es auch wieder einige "Schlager" für die tanzwütigen Goths in den Clubs.
Zusammen mit Cradle Of Filth, welche auch mit einem Remix von "Peek A Boo" auf dieser Scheibe vertreten sind, geht es auf eine Europa-Tournee. Anschließend geht es, ohne Cradle Of Filth, weiter durch Europa und die USA. Newcomerbands werden sich wohl an einer neuen, höher liegenden Meßlatte orientieren müssen.
Holger Galla
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