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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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| Berlin |
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  37.9% |
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| eine andere |
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  20.7% |
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| Hamburg |
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  17.2% |
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| Köln |
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  17.2% |
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| München |
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  6.9% |
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CD-Review ::: Chris De Burgh - The Road To Freedom |
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Die Sache mit dem Kopierschutz verstehe ich ja wirklich, und wenn die CDs dann auf'm PC nicht laufen, dann hör ich sie mir zum Besprechen eben auf'm CD-Player an. Könnte aber bitte irgendwer den netten Herrschaften, die den mistigen Kopierschutz, der auf dieser Scheibe drauf ist, sagen, dass es uncool ist, wenn selbiger erstmal auch mit Genuss dafür sorgt, dass die Laufwerke am PC hohldrehen, die Schübe nimmer aufgehen und man dann schlussendlich den Kasten runterfahren kann, weil er abstürzt? Wenn das Sinn der Sache sein sollte, werden einige Verbraucher bald Amok laufen.
Nur wenige Künstler schaffen es, trotz langer erfolgreicher Karriere in der freien Wildbahn, also nicht nur erfolgreich in ihrem Genre, sie selbst zu bleiben und nicht irgendwann dem Wahnsinn des Mainstreams zu verfallen. Bon Jovi hat es nicht wirklich hinbekommen, Sting meiner Meinung nach mit seinen neuesten Ergüssen auch nicht. Die neue Scheibe von Chris De Burgh läuft hier völlig außer Konkurrenz. Musik fernab jeglicher Trends und Schubladen, kein aufgesetztes Geschnulze, das sich für den neuesten Disney-Spaß anbietet, kein trendiges Synthie-Schlagzeug, keine anbiedernden Melodien mit Seufzern statt Gefühl. Sanft ist diese Scheibe, ohne Frage. Zart instrumentiert und mit dramatisch angehauchten, orchestralen Momenten versehen, manch folkig-balladeske Passagen. Diese Kombination könnte durchaus in die Hose gehen und ein heroisch anmutendes Meisterwerk in der Kitsch-Klasse werden. Chris De Burgh umgeht das geschickt. Zum einen, weil der gute Mann seine Stimme nicht als Heul-Katalysator einsetzt, sondern wirklich Gefühle transponiert, zum anderen, weil bei aller Dramatik immer kleine Bremsen vorhanden sind, die das Ganze wieder ein wenig in die verhaltene, introvertiertere Richtung ziehen. Für manchen mag dieses Album auf Dauer sicher zu ruhig rüberkommen, denn was anderes als Balladen findet man hier nicht. Doch wer auf Künstler steht, die Musik im Stile von Enya, Loreena McKennit und Co. zelebrieren, wird dieses Album lieben.
Eva-Maria Übelhack
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