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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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  37.9% |
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| eine andere |
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  17.2% |
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  17.2% |
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CD-Review ::: Chimaira - Pass Out Of Existence |
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Meines Wissens existiert irgendwo in Deutschland eine Power-Metal Truppe gleichen Namens. Fans dieser Formation brauchen gar nicht weiterzulesen, denn hier handelt es sich um sechs Jungs aus Cleveland, Ohio, die sich dem modernen Metal verschrieben haben. Nu Metal kann man den Stil des beeindruckenden Debüts allerdings kaum nennen, denn der Rap-Anteil von Chartstürmern wie Linkin Park fehlt völlig. Im Gegenteil, die Truppe erinnert in ihrer Kompromisslosigkeit viel öfter an ihre Labelkollegen Slipknot, gepaart mit einem guten Schuss Fear Factory. Diverse Durchläufe sind trotzdem Pflicht, um "Pass Out Of Existence" wirklich genießen zu können. Es soll nicht verschwiegen werden, dass der Longplayer anfangs durchaus Nerv-Potenzial hat, denn Sänger Mark Hunter scheint einfach nicht glauben zu wollen, dass ein Riff auch ohne seine omnipräsente Stimme wirken kann. Leider wiederholt sein zugegebenermaßen kräftiges Organ einzelne Worte und Sätze so oft, dass man sie noch im Schlaf mitbeten kann (Beispiel: "Severed" oder "Lumps"). Anderseits prügeln Chimaira aber sehr fett und groovig auf ihre Instrumente ein und erreichen dabei eine Perfektion, die für ein Debüt fast unglaublich ist. Sollte Stephen Carpenter (Deftones) da im Studio mehr als aufgenommen haben? Wie auch immer, Chimaira haben hier ein wirklich aggressives Debüt abgeliefert, welches auf Dauer interessant bleibt. Fazit: Pflicht für Fans modernen Metals. Bin mal gespannt, wie sich die Jungs weiter entwickeln.
Thorsten Wilms
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