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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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CD-Review ::: Haus Arafna - Children Of God |
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Track Nr. 9 auf dieser Scheibe namens "Electronic Terrorism" umschreibt wohl am besten die Richtung, in die uns Mr. Und Mrs. Arafna enführen wollen. Ausnahmsweise nicht auf eine kleine Stückzahl limitiert, gibt es das Jewelcase in einem edlen Papp-Schuber zu kaufen.
Diese Scheibe ist eine der besten Krach-CDs und man sollte sie unbedingt in seinem CD-Regal stehen haben. Songs wie "Last Dream Of Jesus" oder "Holocaust" dringen treibend, laut und genial ins Ohr. Tanzflächen-Kompatibilität ist garantiert, wenn der DJ Mut genug beweist, diese der schwitzenden Masse auf dem Dancefloor um die Ohren zu hauen.
Im Gegensatz zu den früheren Veröffentlichungen kommt "Children Of God" etwas ruhiger (wenn man in Zusammenhang mit dieser Art von Musik davon sprechen kann) daher. Trotz der etwas dosiert eingesetzten Schrei-Orgien fehlt es aber zu keinem Zeitpunkt an der nötigen Aggressivität.
42 Min. lang ist diese zweite CD von den Arafnas. Seit "Blut" aus dem Jahre 1995 (Gruß an alle, die eine der 884 Stück ergattern konnten!) mussten wir lange warten, bis es zu einem neuen Release gekommen ist. Aber das Warten hat sich auf jeden Fall doppelt gelohnt. Es soll nämlich in 1999 eine streng limitierte 7" des Hammertracks "Last Dream Of Jesus" erscheinen. Also bestecht schon mal euren Plattendealer, um euch eines der seltenen Exemplare zu sichern.
Neben dem schon oben genannten Pappschuber hat diese CD auch im Inneren des Jewelcase einiges zu bieten. Neben Textfragmenten sind wieder einige Fotos und Fotocollagen zu den Themen der Songs enthalten. Haus Arafna ist Haus Arafna.
Holger Galla
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