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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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  37.9% |
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  17.2% |
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CD-Review ::: Chicks On Speed - 99 Cent |
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Mit "99 Cent" gehen die Chicks On Speed konsequent ihren Weg, den sie bereits 1994 als Kunst-Studentinnen in München begannen, weiter. Ein Kunstprodukt sind sie und dennoch sind sie in einer Weise echt und authentisch, wie es im Popzirkus wahrlich nicht viele gibt. Das mag pathetisch und überzogen klingen und das ist es wahrscheinlich auch, aber man braucht immer etwas, an das man glauben kann. Dilletantismus ist in gewisser Weise die Wurzel dessen, was den Sound der Chicks bestimmt, was sie zu den sicherlich schillerndsten Vertretern der schon in sich so schillernden Kategorie des Electro Clashs macht. Und sicher brachte ihnen diese Position auch die Besuche ihrer Gastmusiker, von Peaches über Miss Kitten zu Tina Weymouth, ihres Zeichens Begründerin der Band Tom Tom Club, mit der sie den Hit dieser Band "Wordy Rapping Hood" coverten, ein. Aber die Chicks On Speed sind nun inzwischen weit von den weniger professionellen Anfängen ihrer Kariere entfernt und das ist auch "99 Cent" anzuhören. Pop in seiner gewissermaßen neu erstandenen, sich selbst entfremdeten Form des aufwieglerischen, ungeglätteten, kreischenden und in Wort und Bild auf grelles und plakatives reduziert. Schon allein die Single "We Don‘t Play Guitar", bei der sie durch Peaches unterstützt werden, gibt klar zu verstehen, wo die wesentlichen Aspekte der Geschichte zu suchen sind: In der ad absurdum führenden Wahrheit der multimedialen Welt der Chicks On Speed.
Carsten Bäumer
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