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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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CD-Review ::: Chicken Lips - Making Faces |
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Wenn man mitten im Siebziger-/Achtzigerjahre-Disco-Sumpf steckt, verpasst man reichlich neue Musik. Das erscheint dem Disco-Junkie egal und irrelevant, dennoch empfehle ich, hin und wieder mal neuen Produktionen ein Ohr zu schenken.
Wenn man nicht ganz aus dem Sound gerissen werden will, tut man gut daran die Chicken-Lips-Scheibe in den Player zu schieben. Normalerweise halte ich ja nicht viel von diesem Achtziger-Retro-Sound (z.B. die neue Robbie Williams, ganz fies), aber die Jungs haben es soundtechnisch faustdick hinter den Ohren.
Hätte man mir "Sweet Cow" als früh-Achtziger-Disco-Nummer verkauft, hätte ich den Händler für den neuen Messiahs gehalten. Eine super Mischung aus Tom Tom Club, Bowie und Capricorn oder so ähnlich. Großartig.
Die ganze CD klingt wirklich genau wie ein frühes Achtziger-Disco-Funk-Album. Auch das Songwriting gefällt mir. Drei echte Hits am Start ("Sweet Cow", "Hot Love" und "Lovin Cup"), aber man kann die Scheibe auch gut durchhören, Respekt.
Schande über mein Haupt, dass ich die Jungs erst jetzt kennengelernt habe, da dies hier ihr bereits drittes Studioalbum ist. Und ob ich einen von den zahllosen Remixen kenne, kann ich bewusst auch nicht sagen. Schwach eigentlich.
Der Heilige Thöm
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