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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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CD-Review ::: Cathedral - In Memoriam |
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Zweifellos ist die jüngste Veröffentlichung unserer etablierten Doom- und Gothic Metaller so etwas wie ein Seitenhieb auf diejenigen, die der Band bisher nur mit einem müden Lächeln Tribut zollten.
Obwohl die Aufnahmen nicht neu, sondern bereits satte acht Jahre auf dem Buckel haben, sind sie das grandioseste, was ich seit langem an Doom-, bzw. Gothic-Metal gehört habe. Cathedral geben hier ihrem Namen mehr als nur die bloße Ehre, denn jeder der vier Studio- und fünf Live-Songs scheint aus der finstersten Gruft ausgegraben zu sein. Unglaublich düstere Melodien, tiefergestimmte Gitarren und die bedrohlich wirkende Stimme des Sängers sorgen für Gänsehaut auf dem Rücken. Auch die Produktion läßt keine Wünsche offen, wenngleich die Live-Tracks in ihrer Qualität gegenüber den Studio-Aufnahmen etwas abfallen.
Wäre Cathedrals Album "In Memoriam" vor acht Jahren auf den Markt gekommen, so wäre es wohl möglich in der Versenkung verschwunden. Heute aber stellt das Ganze für mich mehr als eine Alternative zu Type O Negative dar, die ja gerade mit ihrem neuesten Album für ziemliche Kontroversen gesorgt haben.
Hört Euch "In Memoriam" einfach selbst an, denn mit Sicherheit werdet Ihr, wenn Ihr dem Album die nötige Aufmerksamkeit widmet, nicht enttäuscht sein.
Claas Capellen
> Alle Beiträge von Claas Capellen
Weitere CDs von Cathedral:
> The Carnival Bizarre > Hopkins (The Witchfinder General)
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