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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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  37.9% |
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CD-Review ::: Canyon - Empty Rooms |
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Ist das auf dem Cover nicht Bonny, David Hasselhoffs Assistentin in Knight Rider? Mit Canyons Klang jedenfalls hat dieses dämliche Foto nichts gemein. Der Name der Band hingegen lässt eher erahnen, was Sache ist; bei dieser Musik assoziiert man automatisch lange Highways, raue amerikanische Landschaften und Menschen in Baumfällerhemden und Jeans.
Und auch wenn Canyon gar nicht so aussehen, sondern wie eine Alternative-Rock-Band, ist "Empty Rooms" ein großartiges Folk-Rock-Album.
Beeindruckend ist vor allem, wie viel Zeit sich das Quintett lässt. Die Platte startet gemächlich und diese Unaufgeregtheit zieht sich dann durch die elf Songs, gelegentlich unterbrochen durch plötzliche Ausbrüche wie beim grandiosen "Mansion On The Moutain" und wird mit viel Gitarren, Orgel, Akkordeon und Blues-Harp geschmackssicher in Szene gesetzt.
Die ganze Zeit über behält die Platte ihre intensive, melancholische Atmosphäre, die gelegentlich an den späten Tom Petty, besonders auf "Echo", erinnert, und an Neil Young sowieso. Trotzdem hat man nicht den Eindruck, es handele sich um ein Reise in die Vergangenheit; dafür ist "Empty Rooms" viel zu gut und zu vital. Tolle Platte.
Arne David
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