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CD-Review ::: Cannibal Corpse - Gallery Of Suicide |
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Amerikas Splatter-Metaller Nr. 1 haben wieder zugeschlagen. Über die Band mehr Wort zu verlieren, würde Eulen nach Athen zu tragen gleichkommen. Jeder Fan härterer Musik weiß, was ihn erwartet, wenn Cannibal Corpse eine neue Scheibe unters Volk bringen. Trotzdem, oder gerade deswegen, sind die Florida-Deather immer noch zugange. Auch der Sänger-Wechsel hat ihnen nichts anhaben können. Im Gegenteil: "Corpsegrinder" Fischer ist nicht nur ein würdiger Nachfolger, sondern eine positive Neubesetzung (obwohl, so neu ist er nun auch nicht, war der Gute doch schon am Vorgänger "Vile" beteiligt.).
"Gallery Of Suicide" ist auf jeden Fall ein absoluter Kracher geworden. Gitarrenriffs, die, zwar rasend schnell gespielt, trotzdem jederzeit nachvollziehbar sind, ein Schlagzeug, das selbst die Blast-Parts punktgenau akzentuiert und, man höre und staune, mosh-kompatible Mid-Tempo-Teile, teilweise sogar mit melodischen Ansätzen.
Wer Cannibal Corpse als Krach-Knüppel-Combo abstempeln will, hat sich definitiv nie mit der Band beschäftigt. Einziger Kritikpunkt bleiben die kindischen Horror-Gore-Texte, auf Grund derer die Amerikaner nie ihr Dumpfbacken-Metaller-Image ablegen werden können. Wem das egal ist, der wird mit "Gallery..." jedenfalls eine gute Kaufentscheidung fällen.
Thorsten Wilms
> Alle Beiträge von Thorsten Wilms
Weitere CDs von Cannibal Corpse:
> Bloodthirst
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